Druckerpatronen für Fax
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Fax ist die Abkürzung für Telefax. Das wiederum kommt von Telefaksimile, sprich: eine Bildabschrift meist über das Telefonnetz.
Gewöhnlich wird ein Fax über das Telefonnetz (die Normen G2 und G3 stehen für analoge Anschlüsse mit bis zu 14,4 kBit/sec, G4 für ISDN mit 64 kBit/sec) verschickt, heutzutage existiert auch die Möglichkeit, dies über E-Mail-Dienste zu erledigen oder aber - analog zu Voice over IP - per Fax over IP.
Somit verliert das Fax keineswegs seine Existenzberechtigung, sondern kann mit dem Computer wie auch ohne ihn arbeiten und ist mitunter leichter zur Hand.
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Wenn Sie mehr über die Geschichte des Telefax erfahren möchten, lesen Sie hier:
Dokumente übertragen - aber wie?
Daß der Mensch die Schrift erfand, ist ja nun schon eine Weile her - und so existiert auch die Weitergabe von Schriftstücken schon eine ganze Zeit, ob nun Weitergabe von Wissen oder Übergabe von wichtigen Daten.
Während Wissen nun ein geduldiger Kunde ist, können Daten häufig - häufiger, je mehr unsere Zivilisation wächst - dringend an ihrem Zielort benötigt werden. Schließlich erfand man die Möglichkeit, direkt über Leitungen miteinander zu kommunizieren, obwohl man nicht am selben Ort war.
Selbst heute noch muß man im Regelfall mindestens zwei Tage warten, bis ein gewöhnlicher Brief an seinem Ziel ist. Und wo man sich schon einmal so direkt am Telefon austauschen konnte, warum nicht auch gleich ganze Texte schneller verschicken, "als die Post erlaubt"?
Und da der Computer noch nicht erfunden war und auch erst seit den Neunziger Jahren seine Erfolgsstory begann - und zudem heute noch komplizierter ist als ein Telefax-Gerät - mußte etwas anderes her: Das Fax war geboren.
Bessere Telegrafen
Und das sogar fast zeitgleich - 1843, fünf Jahre vor der Nutzung der Morsetelgrafie in Europa, stellte der schottische Uhrmacher Alexander Bain ein Gerät vor, das Handschriften und Bilder übertragen konnte - das liegt auch heute noch Faxen zugrunde: Sie sind Grafiken und können somit individuelle Schriften und sogar Bilder übertragen.
Im und nach dem Ersten Weltkrieg wurde diese Technologie dann entscheidend verbessert, waren aber immer noch sehr kostenaufwendig. Erst in den 70er Jahren schließlich kamen die ersten für Privathaushalte nutzbaren Geräte auf den Markt.
Der letzte entscheidende Schritt ging dabei von Japanern aus, bei denen die Notwendigkeit mehr gegeben war - ein Schriftsystem mit mehreren tausend Zeichen läßt sich schwerlich über einen Fernschreiber bewältigen. 1979 führte die Bundespost, damals Verwalterin des Telefonnetzes, dann offiziell den Faxdienst ein - dort gab es zwar schon Computer und so etwas wie das Internet, aber beide waren jenseits der Erreichbarkeit von Privatleuten.
Auch heute noch sind Faxgeräte in Mode. Zum einen verringert die Möglichkeit, Faxe per E-Mail zu versenden und zu empfangen, die Notwendigkeit, ein solches Gerät zu kaufen; auf der anderen Seite aber schafft das auch die Brücke zwischen beiden Technologien - und im Zuge von Multifunktionsdruckern und -geräten verzichtet manch einer auch lieber auf die für ihn oder sie komplizierte Rumfummelei am Rechner, wenn es auch einfach mit ein paar Handgriffen geht.
