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Drucken mit hilfreichen Spartipps

Montag, 17. Mai 2010

Wohl jeder, der einen Tintenstrahldrucker besitzt, musste sich schon einmal mit Problemen wie lästigen Streifen auf den Ausdrucken, eingetrockneten Tintenpatronen / Düsen oder verschobenen Buchstaben herumschlagen. Diese sind nicht nur nervig und unnötig zeitraubend, sondern kosten Sie auch bares Geld. Denn wussten Sie, dass ein Tropfen Ihrer Druckertinte teurer ist, als der eines hochwertigen Parfüms? Um also Ihren Geldbeutel und die Umwelt zu schonen, haben sich die Redakteure der Computerzeitschrift Chip mit diesem Thema befasst und viele nützliche Tipps und Tricks zusammengetragen. Sie müssen nicht einmal ein Besitzer eines modernen Druckermodells sein, die Ratschläge lassen sich auch für Geräte älterer Generationen kinderleicht umsetzen.

 

DruckkopfDie "Vieldrucker" unter Ihnen kennen es, ständig benötigt man neue, teure Tinte, obwohl man doch eigentlich gar nicht so viel gedruckt hat. Dies ist, so absurd es klingen mag, sogar richtig. Sollte der Drucker für längere Zeit ruhen, ohne dass Sie auch nur eine Seite drucken, ist dies unter Umständen sogar verbrauchsintensiver als öfter mal ein paar Seiten zu drucken. Da Tintenrückstände an den Druckköpfen antrocknen können, muss der Drucker diese bei jeder Inbetriebnahme säubern, indem er die Düsen mit Tinte durchspült um den Schmutz zu lösen. Bei hartnäckigen Tintenrückständen werden sogar mehrere Reinigungsvorgänge benötigt, wodurch sich der Füllstand unnötig reduziert. Also drucken Sie lieber ab und zu ein paar Seiten mehr, bevor die Druckkopfreinigung Tinte und Geld verschwendet.

 

Ein weiterer Spartipp ist genauso kinderleicht umzusetzen und kostet Sie nur wenige Sekunden. FallsPowerknopf Ihr Drucker seinen Strom über eine Mehrfachsteckerleiste mit Ein/Aus-Schalter bezieht, so sollten Sie diese nicht ausschalten, bevor der Drucker sich nicht ausgeschaltet hat. Der Drucker sollte immer mit seinem Powerknopf ausgeschaltet werden, dadurch fährt der Druckkopf in seine Parkposition und es trocknet keine Tinte ein. Wie oben beschrieben, benötigen Sie dann auch weniger überflüssige Druckkopfreinigungen. Danach können Sie dann den Kippschalter der Steckerleiste betätigen.

 

Ein weiterer Spartipp besteht darin, die Druckqualität absichtlich zu verringern. Gerade bei Textdrucken ist es nicht von Nöten, die Druckqualität auf optimal zu stellen, da die erkennbaren Unterschiede zu gering sind. Gehen Sie in die Druckoptionen und klicken Sie dort auf den Unterpunkt "Druckqualität“. Dort sollte es mehrere Auswahlmöglichkeiten geben. Wählen Sie nun "Entwurf“ und Sie werden sehen, dass sich dadurch Tinte sparen lässt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Ihr Drucker schneller drucken wird.

 

Nicht nur, dass ein geringerer Tintenverbrauch der Umwelt gut tut, auch ein geringerer Papierverbrauch hat positive Auswirkungen. Drucken Sie hierzu einfach mehrere Seiten auf ein Blatt, indem Sie in den Druckereinstellungen unter dem Punkt "Seiten pro Blatt“ festlegen, wie viele Seiten Sie auf einem Ausdruck haben möchten. Nicht nur das Minimieren von Dokumenten, auch das beidseitige Drucken hilft beim Papiersparen. Besitzer eines Druckers mit Duplexeinheit (Möglichkeit des beidseitigen Druckens) können dies ganz einfach in den Druckoptionen einstellen. Alle anderen müssen hierfür nur einen Arbeitsschritt mehr tätigen. Drucken Sie als Erstes nur die ungeraden Seiten, wenden Sie die Ausdrucke und legen Sie sie anschließend wieder in das Einzugsfach, um als Nächstes die geraden Seiten zu drucken.

 

Sollten Sie Ihren Drucker dazu nutzen, Ihre Fotos auszudrucken, dann wissen Sie, wie teuer Foto- und Hochglanzpapier sein kann. Umso ärgerlicher ist es sicherlich, wenn dann auch noch Streifen auf den Bildern zu sehen sind. Um dem vorzubeugen, sollten Sie, bevor Sie mit Ihrem Fotodruck beginnen, einen Düsentest auf Normalpapier vornehmen. Dazu gehen Sie bitte in die "Druckeinstellungen“ und wählen den Menüpunkt "Wartung“. Dieser kann je nach Druckermodell auch anders heißen, z.B. "Utility" oder "Dienste". Dort können Sie dann eine Düsenreinigung ausführen lassen, wodurch sich das Problem beseitigen lassen sollte.

 

Führt dies jedoch zu keinem Erfolg, so müssen Sie die Druckpatronen aus Ihrem Drucker herausnehmen. Nehmen Sie bitte ein fusselfreies Tuch und befeuchten Sie es mit etwas Wasser. Hierfür eignet sich am besten destilliertes Wasser, welches Sie in jedem Bau- oder Supermarkt erhalten, da dieses keine Kalkrückstände auf den Düsen hinterlässt. Bei stärkeren Verschmutzungen halten Sie bitte nur den Druckkopf unter heißes, nicht kochendes Wasser, um die Rückstände zu lösen.

 

Sollten Sie einmal eine Neuinstallation Ihres Druckertreiber durchführen müssen, haben aber die Treiber-CD verlegt oder verloren, so hat Samsung eine Lösung für dieses Problem auf seiner Homepage bereitgestellt. Denn gerade bei älteren Druckern kommt es öfter vor, dass der benötigte Treiber nicht zum Downloaden bereitsteht. Samsung bietet einen kostenlosen Allroundtreiber, der von allen Druckern des Herstellers erkannt wird. Dieser Treiber funktioniert auch mit Druckern anderer Hersteller, vorausgesetzt sie benutzen die Druckersprachen PCL (Printer Command Language) oder Postscript.

Hier geht es zum Samsung Downloadbereich.

 

Die bisherigen Tipps bezogen sich alle auf Tintenstrahldrucker. Sollten Sie jedoch einen Laserdrucker besitzen, so erhalten Sie nun einige Informationen, die Ihnen im Umgang mit Ihrem Drucker helfen werden.

 

TonerkartuscheLaserdrucker kennen das Problem der eingetrockneten Tinte nicht, jedoch treten auch hier einige Probleme auf. Nähert sich der Inhalt Ihrer Kartusche ihrem Ende, so kann es vorkommen, dass auf Ihren Ausdrucken weiße Streifen entstehen. Es befindet sich jedoch noch genug Toner in der Kartusche, um problemlos ein paar weitere Seiten zu drucken. Entnehmen Sie dazu bitte die Kartusche vorsichtig aus dem Drucker und schütteln Sie sie etwas, am besten mit einer Zeitung als Unterlage. Durch das Schütteln verteilt sich der Restinhalt in der Kartusche und Sie können noch einige Ausdrucke durchführen, sowohl bei S/W- als auch bei Farblaserdruckern. Bitte geben Sie Acht, dass Sie keine austretenden Tonerpartikel einatmen. Da auch beim Drucken diese Partikel in die Raumluft gelangen, sollten Sie daran denken, den Raum, in dem der Drucker steht, regelmäßig zu lüften, um die Schadstoffbelastung zu verringern.

 

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Tipps weitergeholfen zu haben. Ihr Geldbeutel und die Umwelt werden es Ihnen danken. Den gesamten Chip-Artikel finden sie hier: Drucker-Tuning: Die besten Tipps für den Drucker-Einsatz

 

 

Quelle: Mehr Informationen hier

Dieser Beitrag gehört zum Shop Bereich Druckerpatronen.

 
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