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Druckerpatronen nachfüllen oder Refillprodukte kaufen?

Man hört es immer wieder von Seiten der Markenhersteller: Wer alternatives Material benutzt, also keine Originale, oder gar selbst wiederbefüllte Patronen, verliert die Garantie auf sein Gerät. Das ist falsch. Es stimmt, dass Sie selbst haften müssen, wenn dem Drucker mutwillig oder fahrlässig Schaden zugefügt wurde. Was Sie jedoch in Ihren Drucker stecken, darf den Hersteller nichts angehen - solange die Funktion des Geräts dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

Über die Alternativen und Druckertinte zum Nachfüllen

Nachfüllen von diversen kompatiblen DruckerpatronenAlternativhersteller - das bedeutet nur im Sonderfall, dass sie ein ganz neu hergestelltes Produkt erwerben. Auf jeden Fall patentiert sind die Druckköpfe. Bei einem Canon-Drucker sind diese praktischerweise im Drucker. Bei anderen Druckern wie jenen von Hewlett Packard dagegen ist ein Nachbau ohne Patentverletzung nicht möglich - hier erwerben Sie immer nachgefüllte Patronen.

Über die Qualität wollen wir nun keine Worte verlieren, das würde den Artikel sprengen. Nur dies sei gesagt: Jedes Produkt hat seine Vor- und Nachteile und die Alternativhersteller liegen mit ihren Produkten meist nahe am Original - und übertreffen diese sogar gelegentlich.

Druckerpatronen selbst mit Tinte nachfüllen oder machen lassen?

Eins kann man mit Sicherheit sagen: Dem Aufwand, den die Alternativhersteller betreiben, mangelt es weder an Erfahrung noch an Qualität. Es ist wie in einem Hotel-Restaurant: Köche, die seit Jahr und Tag von morgens bis abends in der Küche stehen, wissen einfach mehr und sind effizienter als man selbst hinter dem  hauseigenen Herd - ob man nun gut ist oder nicht. Es mag vielleicht nicht ganz so günstig sein wie das Selbstbefüllen der Patronen, dafür hat man aber ein Produkt, das, das kann, was es soll  und die Massenfertigung macht's auch günstiger. Zumal die Ersparnis von teilweise 50% des Preises pro ml und mehr sich schon rentiert.

Warum nun dieser ausführliche Hinweis?

Tintenpatronen selbst zu befüllen, ist kein Hexenwerk. Aber es ist eben doch kein Mikrowellengericht - ein "Rezept" braucht es dann schon. Nicht umsonst wird einem an allen möglichen Stellen auch geraten, im Zweifelsfalle eben doch ein Refillprodukt zu erwerben - Leichtsinn könnte doch zu jenen oben genannten fahrlässigen Schäden führen.

Ganz so schlimm, wie man nun vermuten könnte, ist es dann doch nicht. Wenn man die Feinheiten seiner Patronen beachtet,  sowie sorgfältig beim Nachfüllen mit Tinte mit dem Material umgeht - sagen wir mal, ein gewisses handwerkliches Feingefühl an den Tag legt, anstatt einfaches Plug and Play beim ersten Mal, dann ist all das halb so wild.

Alleingelassen wird man nicht. Viele Refill-Kits (z.B. die von JetTec) kommen bereits mit beigelegten Anleitungen in den Laden. Beachtet man dann noch Feinheiten wie die Tatsache, dass man Epson-Patronen nicht weiter befüllen sollte, als das Original vorsah,  oder aber die Eigenheiten von HP-Druckern, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen. Das Verwenden von Tinte zum Nachfüllen ist vielleicht am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig - wenn Sie aber mit der nötigen Vorsicht ans Werk gehen, ist das eine weitere Möglichkeit, einige Euro zu sparen.

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